Unterricht

Leseförderung in der Orientierungsstufe
Die Leseförderung in der Orientierungsstufe ist ein wichtiges Ziel, denn Lesen unterstützt die Kinder in ihrem Schulerfolg. Eifrige Leser sind oft auch erfolgreiche Schülerinnen und Schüler.
• Sie entwickeln mehr Phantasie, sowie die Kompetenz sich gut auszudrücken, da sie gewandter in ihrer Wortwahl sind.
• Gleichzeitig verbessert sich die Rechtschreibung, da sie sich die Wörter besser einprägen können.
• Außerdem dient Lesen auch zur Konfliktbewältigung, da sich die Kinder besser in die Situation von anderen Personen hineinversetzen können.
Damit diese Ziele erfolgreich umgesetzt werden, organisieren die Lehrkräfte in der Orientierungsstufe besondere Förderungsmaßnahmen und Projekte.
Eine wichtiger Beitrag hierzu ist der Besuch in der Bibliothek, der die Kinder vertraut macht mit dem Büchereikatalog OPAC, der Internetrecherche, aber auch mit der fachgerechten Benutzung von Lexika. Als Anreiz für ihre aktive Mitarbeit erhalten die Kinder eine Urkunde, die dokumentiert, dass sie erfolgreich an der Büchereirallye teilgenommen haben.
In der Orientierungsstufe wird immer eine Lektüre gelesen. Gleichzeitig wird ein Lesetagebuch dazu angefertigt, in dem die Kinder ihre persönlichen Eindrücke niederschreiben, verschiedene Dinge zu den Personen herausfinden, aber auch Arbeitsblätter zur Lektüre bearbeiten. Am Ende eines solchen Projektes hat jedes Kind sein individuelles Tagebuch.
Sehr viel Vergnügen bereitete beispielsweise der Klasse 6c das Buch „ Rennschwein Rudi Rüssel“: Eine Familie erlebt turbulente Abenteuer mit einem „Rennschwein“, das in der Wohnung gehalten wird . Damit die Begegnung mit dem Buch für die Schüler anschaulich wurde, kam Knut ,ein Minihausschwein, mit seinem Besitzer in der COR zu Besuch. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren aus erster Hand in einem unterhaltsamen Vortag über die Sorgen, Nöten aber auch die schönen Momente, die aus dem Zusammenleben mit einem Schwein entstehen. Mutige Kinder durften das Schwein füttern. Dieses Erlebnis war eine besondere Erfahrung und motivierte viele Schülerinnen und Schüler sich über die Lektüre hinaus über Sachbücher mit dem Thema „Schwein“ zu beschäftigen.
Anlässlich der Ausstellung „Hambach 1832, der Rote Fitz und die Dürkheimer Winzerfahne“ hatten sich die Kinder durch Internetrecherchen mit dem Thema befasst und Plakate gestaltet. Abschließend besuchten die Klassen die Ausstellung im Heimatmuseum und überreichten die Plakate der Leiterin, Frau Dr. Hallmann-Preuß. Diese Exponate waren bis zum Ende der Ausstellung zu sehen.
Eine weitere Fördermaßnahme ist der Lesepass, den jedes Kind erhält. Die Schülerinnen und Schüler sollen nach Möglichkeit ihren Eltern jeden Tag 15 Minuten lang aus einem Buch vorlesen. Diese Leistung bestätigen die Eltern durch ihre Unterschrift. Wenn der volle Pass bei der Lehrerin abgegeben wird, erhält das Kind zur Belohnung einen Hausaufgabengutschein. Diesen Gutschein kann er für eine Hausaufgabe einlösen.
Sehr motivierend für das Leseverhalten sind auch die Buchvorstellungen: Schülerinnen und Schüler stellen in ihrer Klasse, in Form einer kleinen Präsentation, ihre Lieblingsbücher vor.
In der Orientierungsstufe gibt es Klassenbibliotheken, so dass Kinder die Möglichkeit haben über kurze Wege zum Buch zu kommen. Durch Buchpatenschaften werden diese Klassenbibliotheken erweitert. Eltern unterstützen diese Maßnahme, indem sie am Tag der offenen Tür Bücher kaufen und an die Schule übertragen.
Auch das Projekt „Ohrenspitzer“ soll die Kinder zum Lesen motivieren. Die Schülerinnen und Schüler bekommen über CDs einen Zugang zur Literatur. Durch das Hören erfahren sie spannende Abenteuer bspw. Robin Hood, König Artus, Odysseus oder Wilhelm Tell. Kleine Szenen für ein Hörspiel werden von den Kindern geschrieben, gespielt und mit entsprechenden Geräuschen aufgenommen.
Beim Nils-Nager Leseprojekt werden die Schülerinnen und Schüler angeregt Sachtexte zu lesen. Sie sollen jeden Tag die Zeitung hinsichtlich Artikel durchforsten, die für Jugendliche geschrieben sind und das Logo von Nils Nager tragen. Die aktuellen Artikel werden im Klassenzimmer ausgehängt.
Häufig enthalten diese Artikel einen Buchstaben, so dass sich pro Woche ein Lösungswort ergibt. Es gibt ein wöchentliches Gewinnspiel an dem sich die Klassen beteiligen. In der ersten Aprilwoche hatten unsere Schülerinnen und Schüler der Orientierungsstufe Erfolg, denn sie gewannen einen Buchpreis beim Wettbewerb.
(Text von Yvonne Freiermuth-Gockell und Lilo Heitzmann)

Alle (Halb-)Jahre wieder….
stellt sich vielen Schülerinnen und Schülern und deren Eltern die Frage, wie denn die Zeugnisnoten zustande kommen.
Aus diesem Grund stellen wir Ihnen an dieser Stelle zwei Handouts zur Verfügung, die Ihnen hoffentlich viele Frage zum Thema Zeugnisnoten beantworten werden.
Sollten dennoch Unklarheiten bestehen bleiben, so wenden Sie sich bitte an die betreffende Kollegin bzw. den betreffenden Kollegen.
Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich bei der beschriebenen Vorgehensweise zur Ermittlung der Zeugnisnoten nicht um eine nur für die Carl-Orff-Realschule plus gültige Regelung handelt. Vielmehr basiert die hier beschriebene Vorgehensweise zur Ermittlung der Zeugnisnoten auf der SCHULORDNUNG FÜR DIE ÖFFENTLICHEN, REALSCHULEN, REALSCHULEN PLUS, GYMNASIEN, INTEGRIERTE GESAMTSCHULEN UND KOLLEGS.

Info zur Festsetzung der Zeugnisnote 1

Info zur festsetzung der Zeugnisnote 2

 

Den Überblick behalten…

über den eigenen momentanen Leistungsstand bzw. den des Kindes.
Nur wer um seinen eigenen momentanen Leistungsstand weiß, erkennt auch die Bereiche, in denen Verbesserungen notwendig sind.
Nur die Eltern, welche den momentanen Leitungsstand ihres Kindes kennen, können rechtzeitig unterstützend eingreifen.

Bitte trainieren Sie mit Ihren Kindern die korrekte und zuverlässige Verwaltung der eigenen Noten.